Moto G (2nd. Gen + LTE) und hoffentlich der letzte Handywechsel

Einige von euch werden jetzt sicherlich davon ausgehen, dass ich mein Smartphone öfter wechsle, als meine Unterhosen, aber da kann ich euch beruhigen :P Nach reichlicher Überlegung habe ich mich Ende November dazu entschlossen, mir ein Motorola Moto G (2nd. Gen + LTE) zu ordern. Die Gründe dafür sind mehr oder weniger einfach zu erklären: iOS 9 ist verbuggt, das scheint Apple aber nicht sonderlich zu interessieren, denn für iOS 9.1 wurde kein einziges Bugfix-Update veröffentlicht (es ging vor einigen Tagen direkt mit iOS 9.2.0 weiter). Dazu kommt dann die Tatsache, dass Android einige Funktionen hat, die ich auf iOS nicht habe und auch nicht bekommen werde.

Bereits im Jahr 2011 konnte ich mit Android Erfahrungen sammeln, denn mein erstes Telefon war ein LG P500 (Optimus One), das mit Android 2.2 ausgeliefert wurde und ein Upgrade auf Android 2.3 bekam (dabei blieb es dann auch, ich bin jedoch mit Custom ROMs bis 4.1 oder 4.2 gegangen) und ab Dezember 2014 das Motorola Moto G (2nd. Gen) hatte, womit ich sehr zufrieden kann. Es erlitt jedoch einige Macken hat ein gebrochenes Displayglas, an einigen Stellen fehlt selbiges komplett. Aufgrund dieser guten Erfahrungen habe ich mir einfach erneut das gleiche Gerät, nur eben mit LTE bestellt.



Ausgeliefert wurde es mit Android 5.0.2, das Update, welches die Stagefright-Lücke schließt, wurde direkt nach dem Einrichten angeboten, ich musste es jedoch einige Male downloaden und installieren, irgendwas hat da wohl mit der Update-Routine nicht gestimmt. Leider ist das Gerät mit der Stock-ROM sehr träge, sodass ich mir die Tage eine Alternative drüber flashen werde, ich weiß noch nicht, ob es Cyanogen oder irgendetwas anderes wird...wir werden sehen.



Da sowohl das iPhone und mein erstes Motorola einen Displaybruch aufgrund von einem Sturz erlitten haben, wollte ich zumindest für ein Bisschen Sicherheit sorgen und habe mir eine Panzerglas-Displayschutzfolie und eine echt fette Hülle aus Kunststoff bestellt, letztere hat sogar einen Standfuß, mit dem ich das Gerät quer aufstellen kann und es z. B. beim Netflix schauen einfach auf den Nachttisch stelle und mich in diese Richtung hinlege, dann muss ich es nicht halten. Das hat sich heute Nacht als sehr praktisch erwiesen. Für das Zubehör habe ich dann noch mal 30€ mit Versand bezahlt, also insgesamt knapp 180€ für alles zusammen. Ist mir immer noch lieber als eine Displayreparatur, wo man für den Kostenvoranschlag einen Betrag um 15€ bezahlt (zzgl. zum Versand dort hin).....